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Donnerstag, 14. Juli 2011

108 Mann bei LKW Brand und Waldbrand im Einsatz

Kategorie: Brandeinsatz

Von: Barbara Reitter und Jörg Klafsky

108 Mann, 8 Feuerwehren aus dem Bezirk Oberpullendorf und dem angrenzenden Niederösterreich wurden am Mittwoch, den 13. Juli 2011 zu einem Brandeinsatz alarmiert. Zwischen Landsee und Neudorf bei Landsee geriet ein LKW-Hängerzug, welcher mit Strohballen aus Ungarn beladen war, aus bislang unbekannter Ursache in Brand. Durch die entstandene Hitzestrahlung breitete sich der Brand schnell auf den angrenzenden Wald aus.

Bildmaterial: FF Landsee

Um 15:50 Uhr wurde die Feuerwehr Landsee mittels Sirene zum Einsatz gerufen. Wenige Minuten nach der Alarmierung war die Feuerwehr Landsee am Brandort. Das geladene Stroh des Kärntner LKW Anhänger war bereits in Vollbrand. Beim Lastwagen stand das Heck samt dem angebauten Ladekran in Flammen. Der angrenzende Wald begann ebenfalls zu brennen. "Nachdem es bei unserer Ankunft schon gut 10 Meter in den Wald hinein brannte, alarmierten wir sofort zusätzliche Feuerwehren per Funk nach", so Einsatzleiter OBI Schrey, Kommandant der FF Landsee, "bis zum Eintreffen der nachalarmierten Wehren bekämpften wir den Waldbrand mittels Feuerlöschern und Feuerpatschen. Gleichzeitig versuchten wir, das Übergreifen der Flammen auf das Führerhaus der Zugmaschine zu verhindern."

Nach kurzer Zeit waren die alarmierten Feuerwehren aus der Nachbarschaft vor Ort und konnten gemeinsam mit der Brandbekämpfung beginnen.

Die Tanklöschfahrzeuge wurden mit der Einrichtung eines Pendelverkehrs mit Löschwasser aus Neudorf beauftragt. Als Zwischenspeicher in unmittelbarer Nähe des brennenden LKW Anhängers stand der 10.000 Liter Tank des WLF Kobersdorf zur Verfügung. Aus Richtung Landsee wurde mit 45 B Längen eine Relaisleitung vom Fischteich Ranftl bis zur Einsatzstelle durch die Feuerwehren Markt St. Martin, Neudorf und Schwarzenberg gelegt.

Der Referatsleiter für das Sicherheitswesen der Bezirkshauptmannschaft Oberpullendorf, Jürgen Karall, Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Mag. Rudolf Ferscha, der zuständige Abschnittsfeuerwehrkommandant ABI Josef Prunner sowie BFKS BR Martin Reidl konnten sich vor Ort persönlich ein Bild vom Einsatz machen.

Das in Brand geratene Stroh des 40 Tonners musste mit einem Bagger abgeladen, abgelöscht und mittels Traktoren und Anhängern in der Nähe des Sportplatzes in Landsee gesichert gelagert und zusätzlich gekühlt werden um ein erneutes aufflammen zu verhindern.

Beim Brand wurden insgesamt 7 Strahlrohre (5 an der Einsatzstelle selbst, 2 beim Strohlöschen am Sportplatz) und 1 HD Rohr eingesetzt.

"Wir sind froh, dass in diesem Einsatz keine Personen verletzt wurden und der Einsatz gut ausgegangen ist. Eine schnelle Alarmierung der Löschmannschaften, genügend Einsatzkräfte vor Ort und eine gute Hand-in-Handarbeit konnte der Einsatz rasch abgearbeitet werden. Als eines der Probleme, die es in Zukunft zu lösen gilt, ist das Problem mit der derzeit nicht möglichen Funkverbindung zu den Feuerwehren aus Niederösterreich", so der Einsatzleiter OBI Schrey.

Eingesetzt waren die Feuerwehren aus dem Burgenland:

FF Landsee

18 Mann

TLFA 2000, KLF

FF Neudorf

15 Mann

KLF, MTF mit Schlauchanhänger

FF Markt St. Martin

24 Mann

RLFA 3000, LFB, KDOF

FF Kaisersdorf

13 Mann

TLF 2000, KLF

FF Weppersdorf

12 Mann

TLFA 4000, KDOF, SOF

FF Kobersdorf

11 Mann

RLFA 3000, KLF, KRAN,
WLF mit 10.000 Liter Tank

Feuerwehren aus Niederösterreich:

FF Schwarzenberg

8 Mann

KLF

FF Wiesmath

7 Mann

TLFA 4000, KLF

Insgesamt:

108 Mann

18 Fahrzeuge


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