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Donnerstag, 10. Oktober 2019

Sicherer Umgang mit Gasthermen

Kategorie: Infothek

Von: Benjamin Hausensteiner

Immer wieder hört man in den Medien von Explosionen oder Kohlenmonoxid-Vergiftungen durch Gasaustritt im Haus oder in der Wohnung. Grund dafür: Schlecht gewartete/defekte Gasthermen.

Um solchen schlimmen Ereignissen entgegenzuwirken, ist es das um und auf eine gut gewartete, regelmäßig überprüfte, und somit technisch Einwandfreie Gastherme im Haus zu haben. Die regelmäßige Überprüfung ist nicht nur empfehlenswert, sondern auch Gesetzlich verankert. (ÖVGW Richtlinien GK71 und GK72) Jede 2 Jahre sollte so eine Überprüfung erfolgen, außer der Hersteller der Gastherme gibt kürzere Intervalle an. Außerdem kann es sein, dass bei nicht/schlecht gewarteten Geräten im Schadensfall sämtliche Versicherungen  „aussteigen“ und dass Schadensersatzforderungen anfallen. Zur Durchführung der Wartungsarbeiten sind nur autorisierte Fachkräfte heranzuziehen – eigenes Hantieren an dem Gerät ist strengstens untersagt. Die Kosten für eine Wartung belaufen sich im Durchschnitt auf ca. 150€.

Die Ansammlung von Kohlenmonoxid kann aber nicht nur durch eine defekte Gastherme entstehen. Natürlich müssen auch die Abzüge frei sein (Schornstein). Daher ist auch dessen Reinigung und regelmäßige Überprüfung ein wesentlicher Bestandteil von einer Sicheren Anlage.

Trotz alledem kann ein plötzlich auftretender Defekt des Gerätes nicht ausgeschlossen werden. Aus diesem Grund ist es ratsam, einen Kohlenmonoxid-Melder in der Nähe der Therme, bzw. im selben Raum zu installieren. Dieses Gerät schlägt Alarm, sobald es einen CO-Gehalt in der Luft registriert. Sollte das der Fall sein, keine elektrischen Geräte mehr verwenden, und auch kein Licht aufdrehen (Funkenschlag). Umgehend Lüften und sich aus dem betroffenen Bereich entfernen. Wenn möglich, das Gas über den Hauptabsperrhahn absperren und erst außerhalb des Gebäudes Gasnotruf 128 verständigen.